Digitale Vorreiter

Länder wie Estland, Kanada, Dänemark, Israel und Spanien sind uns deutlich voraus, wenn es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht, zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Dort werden beispielsweise Rezepte digital übermittelt und wichtige Gesundheitsdaten in elektronischen Akten gespeichert, sodass Ärzte und Kliniken direkt darauf zugreifen können.


 
18.04.2019, Bildnachweis: iStock/metamorworks

Wenn ein Baby auf sich warten lässt

Unfruchtbarkeit bei Männern kann ein Hinweis auf einen beginnenden Typ-2-Diabetes sein. In einer italienischen Studie hatten Männer mit einem Diabetes-Vorstadium unter anderem eine schlechtere Spermienqualität als Stoffwechselgesunde. Das Problem: Vorstufen des Diabetes bleiben sehr häufig unerkannt, weil Betroffene keine Beschwerden haben. Die Forscher empfehlen daher: Bei ungewollt kinderlosen Männern sollten Ärzte auch an einen solchen Prädiabetes denken.


 
17.04.2019, Bildnachweis: iStock/krblokhin

Knackpunkt Knie

Am besten schon vor der OP abnehmen: Übergewichtige Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk haben ein höheres Risiko als Normalgewichtige, nach dem Eingriff Wundheilungsstörungen und Infektionen zu entwickeln. Außerdem müssen sie öfter erneut operiert werden. Je höher das Gewicht, umso höher sei das Risiko, so die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik. In Deutschland werden jährlich rund 169.000 Kniegelenke eingesetzt.


 
16.04.2019, Bildnachweis: istock/skynesher

Zu süß um wahr zu sein

Zucker­ersatzstoffe sind in. Viele gesundheits­bewusste Menschen greifen deshalb zu alternativen natürlichen oder künstlichen Süßungsmitteln. Laut Forschern der Universität Freiburg ist das aber weder für Erwachsene noch für Kinder eindeutig gesund­heitsfördernd. Das ergab die Auswertung von 56 Einzelstudien. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht.


 
15.04.2019, Bildnachweis: istock/sockfotocz

Fit in den Tag starten

Besonders ältere Menschen können unter Blutdruckschwankungen leiden, bei denen der Druck kurz nach dem Aufstehen plötzlich sehr stark abfällt. Das kann unter anderem das Sturzrisiko erhöhen. Wer sich nach dem Liegen erst mal an den Bettrand setzt, gibt dem Kreislauf Zeit, sich anzupassen. Im Fachblatt Neurology berichten Forscher der Universität Newcastle (Großbritannien), dass auch ein knapper halber Liter Wasser, fünf Minuten vor dem Aufstehen getrunken, einem Blutdruckabfall vorbeugen könne. Bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer ließ sich so der Abfall minimieren. Kompressionsstrümpfe oder die Beine zu überkreuzen zeigten sich in der Untersuchung etwas weniger wirksam.


 
13.04.2019, Bildnachweis: istock/Eva Katalin

Fit in den Tag starten

Besonders ältere Menschen können unter Blutdruckschwankungen leiden, bei denen der Druck kurz nach dem Aufstehen plötzlich sehr stark abfällt. Das kann unter anderem das Sturzrisiko erhöhen. Wer sich nach dem Liegen erst mal an den Bettrand setzt, gibt dem Kreislauf Zeit, sich anzupassen. Im Fachblatt Neurology berichten Forscher der Universität Newcastle (Großbritannien), dass auch ein knapper halber Liter Wasser, fünf Minuten vor dem Aufstehen getrunken, einem Blutdruckabfall vorbeugen könne. Bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer ließ sich so der Abfall minimieren. Kompressionsstrümpfe oder die Beine zu überkreuzen zeigten sich in der Untersuchung etwas weniger wirksam.


 
13.04.2019, Bildnachweis: istock/Eva Katalin

Das Auge isst mit

Viele Bewohner von Pflegeheimen sind mangelernährt. Das liegt wohl mit am wenig attraktiven Aussehen der oft wegen Schluckstörungen benötigten pürierten Kost. Forscher der Universität Erlangen und der Hochschule Weihenstephan wollten dem abhelfen: Sie reicherten die Breie mit Nährstoffen an. Dann kreierten sie daraus mit einem 3-D-Drucker Mahlzeiten, die sich am natürlichen Aussehen der Kost orientieren. Bei ersten Versuchen in zwei Altenheimen aßen die Senioren wieder mit mehr Genuss und legten rasch an Gewicht zu.


 
12.04.2019, Bildnachweis: istock/emir memedovski

UV-Alarm per Smartphone

Wissenschaftler der Northwestern University in Chicago (USA) haben ein Minigerät entwickelt, das die Intensität der UV-Strahlung direkt auf der Haut misst. Die Daten übermittelt es an das Smartphone des Nutzers und warnt vor einem dro­henden Sonnenbrand. Wie die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine schreiben, könnten die solarbetriebenen Sensoren außerdem die Behandlung von Haut­erkrankungen mit UV-Licht optimieren.


 
11.04.2019, Bildnachweis: istock/FrankOppermann

UV-Alarm per Smartphone

Wissenschaftler der Northwestern University in Chicago (USA) haben ein Minigerät entwickelt, das die Intensität der UV-Strahlung direkt auf der Haut misst. Die Daten übermittelt es an das Smartphone des Nutzers und warnt vor einem dro­henden Sonnenbrand. Wie die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine schreiben, könnten die solarbetriebenen Sensoren außerdem die Behandlung von Haut­erkrankungen mit UV-Licht optimieren.


 
11.04.2019, Bildnachweis: istock/FrankOppermann

Gut zum Darm

Für Menschen mit Weizenunverträglichkeit, die nicht an Zöliakie leiden, könnte Einkorn eine bekömmlichere Alternative sein. Das berichten Forscher des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München im Journal of Agricultural and Food Chemistry. Die alte Getreideart enthalte weniger symptomauslösende Eiweiße als Hartweizen und Brotweizen sowie die ursprünglichen Sorten Emmer und Dinkel.


 
10.04.2019, Bildnachweis: istock/Inahwen