Schwer erwischt!

Menschen mit starkem Übergewicht kämpfen länger mit einer Grippe als schlanke – und sie setzen auch länger krank machende Influenzaviren frei. Das berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin Journal of Infectious Diseases. Die Wissenschaftler vermuten, dass Übergewicht, welches zu chronischen Entzündungsreaktionen im Körper führt, das Immunsystem schwächt. Knapp 1800 Menschen untersuchten die Forscher und zeigten: Bei grippekranken beleibten Erwachsenen war die Zeitspanne, in der Influenza-A-Viren freigesetzt wurden, um 42 Prozent länger als bei schlanken.


 
15.02.2019, Bildnachweis: iStock/Katarzyna Bialasiewicz

Bestens ausgeruht

Die negativen Folgen von zu wenig Schlaf sind bekannt. Laut einer Studie, erschienen im Fachmagazin Sleep, dauert die optimale Nachtruhe zwischen sieben und acht Stunden. Die neue Erkenntnis: Auch wer länger schläft, muss tagsüber mit Einbußen seiner Gehirnleistung rechnen, berichten die britischen und kanadischen Forscher. Sie analysierten dafür Daten von über 10.000 Menschen.


 
14.02.2019, Bildnachweis: iStock/Yulia Images

Lass die Sonne rein!

Sind Vorhänge zugezogen oder Jalousien heruntergelassen, verbreiten sich Mikroorganismen schneller, als wenn die Sonne in den Raum scheint. Die Verdunkelung könne das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen, berichten Forscher im Fachblatt Microbiome. Denn Sonnenlicht kann das Bakterienwachstum eindämmen. Für ihre Untersuchung bestrahlten die Wissenschaftler Räume in Puppenhausgröße verschieden stark mit Licht. Nach 90 Tagen war die Bakterienmenge in den dunklen Mini-Zimmern fast doppelt so hoch wie in den lichtdurchfluteten.


 
13.02.2019, Bildnachweis: istock/&#169 Svetlana Larina

Entspannt gegen den Schmerz

Tai-Chi kann bei Fibromyalgie-Patienten Müdigkeit, Ängste und Schmerzen verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin BMJ. Forscher untersuchten an 226 Menschen mit chronischem Schmerzsyndrom, ob ihnen Tai-Chi mehr hilft als ein Training wie etwa Walken oder gemäßigtes Joggen. Die Gruppe, die ein halbes Jahr lang zweimal pro Woche Schattenboxen geübt hatte, schnitt deutlich besser ab. Diese Patienten konnten auch entspannter mit ihrer Krankheit umgehen.


 
12.02.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

Schutz für die Blase

Viel Wasser zu trinken kann wiederkehrenden Harnwegsinfekten vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Miami (USA) im Fachjournal JAMA Internal Medicine. Sie hatten 140 junge Frauen untersucht, die häufig an Harnwegsinfekten litten und weniger als 1,5 Liter am Tag tranken. Ein Teil von ihnen behielt diese Trinkmenge über zwölf Monate bei, die anderen nahmen täglich 1,5 Liter Wasser zusätzlich auf. Die Frauen, die ihre Ration erhöht hatten, erkrankten deutlich seltener an Blasenentzündung und mussten demzufolge auch nicht mehr so viele Antibiotika einnehmen.


 
11.02.2019, Bildnachweis: iStock/somchaij

Leuchtend unterwegs

Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nimmt in der dunklen Jahreszeit noch zu. Im Jahr 2017 wurden 31.000 Fußgänger und 80.000 Radler bei Unfällen verletzt. Beide Gruppen von Verkehrsteilnehmern werden leicht übersehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie rät deshalb, helle oder reflektierende Kleidung sowie (Blink-)Lichter an Jacken oder auch Rucksäcken zu tragen, um besser sichtbar zu sein.


 
09.02.2019, Bildnachweis: iStock/Graham Oliver

Auf Hautveränderungen achten

Viele Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche enthalten den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Nun weisen die Hersteller darauf hin, dass dieser das Risiko für hellen Hautkrebs erhöhen kann. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte deshalb bei Sonne auf einen ausreichend hohen UV-Schutz achten, die Haut regelmäßig auf Veränderungen absuchen und diese gegebenenfalls vom Arzt abklären lassen.


 
08.02.2019, Bildnachweis: istock/Zoranm

Wie viel Salbe ist nötig?

Soll die Salbe gleich einziehen oder ein Film sichtbar stehen bleiben? Die Lösung: Die richtige Menge hängt vom Verwendungszweck ab. Kortikoidhaltige Salben werden sehr dünn aufgetragen. Wirkstofffreie Präparate, die die Haut aufweichen oder über Nacht einziehen sollen, bringt man messerrückendick auf.


 
07.02.2019, Bildnachweis: iStock/metinkiyak

Mehr als drei Wochen Wartezeit

Jeder zweite Physiotherapie-Patient muss mehr als drei Wochen auf den Beginn seiner Behandlung warten. Bei Hausbesuchen von Physiotherapeuten sind es bei mehr als zwei Dritteln der Betroffenen sogar vier Wochen oder länger. Das ergab eine Umfrage des Verbands Physio-Deutschland unter Praxisinhabern. Eine Ursache ist der Fachkräftemangel.


 
06.02.2019, Bildnachweis: iStock/People Images

Länger geistig fit

In den Industrienationen Großbritannien, Frankreich, Niederlande und USA wird weniger Demenz diagnostiziert. Menschen, die heute 85 Jahre alt sind, erkranken seltener als ihre Vorgänger-Generation im gleichen Alter. Das folgern Forscher der Universität Leipzig aus Daten von sieben Studien. Gründe seien mehr Bildung, komplexe Anforderungen im Beruf sowie eine bessere Versorgung bei bestimmten Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Der Rückgang ist jedoch nicht einheitlich. In Japan etwa steigt die Demenzrate.


 
05.02.2019, Bildnachweis: iStock/skynesher