Würdezentrum Frankfurt Kurs für eine zivilgesellschaftliche Sorgekultur

Bundesregierung legalisiert Cannabis für medizinische Zwecke

Tees gegen Schnupfen, Bauchweh, Nervosität: Ob sie gut wirken, hängt von der Qualität der Pflanzen ab. Und davon, wie der Tee zubereitet wird, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, erster Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands. So entfalten Kräutertees die beste Wirkung, wenn sie fünf bis zehn Minuten ziehen. Grüner oder schwarzer Tee wirkt nach kurzer Ziehdauer anregender als nach längerer. Tipp: Fragen Sie Ihren Apotheker, wie Sie Tee zubereiten sollen. Übrigens schreibt das Arzneibuch hohe Qualitätsstandards für Tee aus der Apotheke vor.


 
19.04.2019, Bildnachweis: istock/skyneseher

Länder wie Estland, Kanada, Dänemark, Israel und Spanien sind uns deutlich voraus, wenn es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht, zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Dort werden beispielsweise Rezepte digital übermittelt und wichtige Gesundheitsdaten in elektronischen Akten gespeichert, sodass Ärzte und Kliniken direkt darauf zugreifen können.


 
18.04.2019, Bildnachweis: iStock/metamorworks

Unfruchtbarkeit bei Männern kann ein Hinweis auf einen beginnenden Typ-2-Diabetes sein. In einer italienischen Studie hatten Männer mit einem Diabetes-Vorstadium unter anderem eine schlechtere Spermienqualität als Stoffwechselgesunde. Das Problem: Vorstufen des Diabetes bleiben sehr häufig unerkannt, weil Betroffene keine Beschwerden haben. Die Forscher empfehlen daher: Bei ungewollt kinderlosen Männern sollten Ärzte auch an einen solchen Prädiabetes denken.


 
17.04.2019, Bildnachweis: iStock/krblokhin

Zucker­ersatzstoffe sind in. Viele gesundheits­bewusste Menschen greifen deshalb zu alternativen natürlichen oder künstlichen Süßungsmitteln. Laut Forschern der Universität Freiburg ist das aber weder für Erwachsene noch für Kinder eindeutig gesund­heitsfördernd. Das ergab die Auswertung von 56 Einzelstudien. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht.


 
15.04.2019, Bildnachweis: istock/sockfotocz

Besonders ältere Menschen können unter Blutdruckschwankungen leiden, bei denen der Druck kurz nach dem Aufstehen plötzlich sehr stark abfällt. Das kann unter anderem das Sturzrisiko erhöhen. Wer sich nach dem Liegen erst mal an den Bettrand setzt, gibt dem Kreislauf Zeit, sich anzupassen. Im Fachblatt Neurology berichten Forscher der Universität Newcastle (Großbritannien), dass auch ein knapper halber Liter Wasser, fünf Minuten vor dem Aufstehen getrunken, einem Blutdruckabfall vorbeugen könne. Bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer ließ sich so der Abfall minimieren. Kompressionsstrümpfe oder die Beine zu überkreuzen zeigten sich in der Untersuchung etwas weniger wirksam.


 
13.04.2019, Bildnachweis: istock/Eva Katalin

Viele Bewohner von Pflegeheimen sind mangelernährt. Das liegt wohl mit am wenig attraktiven Aussehen der oft wegen Schluckstörungen benötigten pürierten Kost. Forscher der Universität Erlangen und der Hochschule Weihenstephan wollten dem abhelfen: Sie reicherten die Breie mit Nährstoffen an. Dann kreierten sie daraus mit einem 3-D-Drucker Mahlzeiten, die sich am natürlichen Aussehen der Kost orientieren. Bei ersten Versuchen in zwei Altenheimen aßen die Senioren wieder mit mehr Genuss und legten rasch an Gewicht zu.


 
12.04.2019, Bildnachweis: istock/emir memedovski